neue Gemeinschaft in Gründung im Wendland / in der Altmark,
Hof muss noch gefunden werden
Wir, Annemi (32), Bärbel (81) und Fusl (50) möchten einen Hof zusammen mit rund 10 Menschen gestalten.
Im südlichen Wendland, oder in der nördlichen Altmark.
wir träumen…
vom Leben mit allen Generationen in gemeinsamer Ökonomie
von Räumen für Menschen mit diversen Unterstützungsbedarfen
und davon, für Teilhabe und Vielfalt beizutragen
(dazu gehören für uns Diskriminierung vorbeugen, Privilegienbewusstsein,
partizipative, niedrigschwellige Angebote und Barrierenabbau)
vom Leben ohne Autos, sinnvollem ÖPNV und flotten Fahrradstraßen
von einem natürlichen Lernort, der auch allgemeiner Begegnungsraum sein kann z.B. in Form von Bibliothek und Teestube mit Vorlese-und-Geschichten-erzähl-Tagen
davon, Globale Gerechtigkeit und Ökolandbau aktiv zu unterstützen
und nicht zuletzt von einen souialökol. Gartenbaukollektivbetrieb
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Annemi ist abwechselnd an einem Ort mit Fusl, unterwegs oder im Bauwagen etwas außerhalb. Für´s Herz und Kostendeckung erforscht sie im „mehr impulse kollektiv“ Fördergeldlandschaften, um Musikprojekte und künstlerisch-kulturelle oder auch tanzpädagogische Angebote für Menschen versch. Alters anzubieten.
Bärbel lebt in einem Pflegeheim mit den typischen Vor- und Nachteilen. Bärbel unterhält sich gerne, freut sich Kinder zu sehen, ruht viel und behält sich Dinge nicht mehr so gut wie früher.
Fusl betreibt mit zehn anderen "das ALLrad": freie Lastenräder, Inklusionsräder und Handwagen zum Nutzen auf Spendenbasis. Für die Knete klettert Fusl in Bäume und pflegt sie.
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Nun ein paar näher beschreibende Gedanken
zu Wünschen, Zielen, Ideen und Werten.
V O R W E G
Ja, während wir schreiben merken wir: wir verfolgen einen hohen Anspruch, der wohl auch in weißen Privilegien wurzelt. Wir sehen, dass es Träume ebenso wie Zeit braucht, um Vorhaben zu verwirklichen. Wir hoffen mit den Zeilen Menschen zu erreichen, die ähnlich wie wir am Zusammenleben und Wirken in dieser Welt interessiert sind und hoffen es gelingt mit dem Beschriebenen einen weiten Einblick in unsere Gedanken zu geben. Alle Dazukommenden sollen sich frei fühlen auf Augenhöhe mit zu gestalten!
Folgende Seiten tragen einen hohen Anspruch an Organisation, Kommunikation, Lernen und Mitwirken in sich. Es kann abschreckend sein, aber es kann auch Basis sein Schnittstellen schneller zu finden, die uns helfen einer Gründungsgruppe näher zu kommen. Wir fühlen uns offen dem zu begegnen. Wenn euch vieles anspricht: Lasst uns kennenlernen, austauschen, reinfühlen, recherchieren, Ideen anpassen, Entscheidungen als Gruppe treffen, die uns zukunftsfähig scheinen. Lasst uns Gemeinschaft werden.
S O Z I A L E S
Miteinander
Wir wollen in einer Gemeinschaft leben, in der sich die Menschen wohlwollend unterstützen und Lust haben voneinander zu lernen – eine große „Wahlfamilie“.
Sich Verantwortung teilen und Unbekanntes zutrauen.
Machtgefälle erkennen, möglichst aufheben und sich der eigenen Privilegien bewusst werden. Dazu gehört für uns auch „kulturelle“ Vielfalt (also „kein Kartoffelbrei“ : ) !
Wir streben ein Gleichgewicht an von persönlicher Entfaltung und aktiven Einbringen in die Gruppe. Gemeinschaft braucht Arbeit an sich selbst und Zuverlässigkeit gegenüber allen.
Eine offene und wertschätzende Kommunikations- und Konfliktkultur und regelmäßige Treffen (Plena) sind grundlegend. Für den Fall, dass Konflikte auftauchen, die wir nicht selbst lösen können, möchten wir externe Mediation hinzuholen.
alle Generationen
Wir wollen das ganze Leben, von Schwangerschaft und Geburt über alle Altersstufen bis zum Sterben freundlich umarmen.
Das Begleiten von jungen und alten Menschen haben gleichen Wert. Ggf. pflegen wir auch eigene Familienmitglieder.
Gängigen Umgang mit Sterben und übliche Trauerkultur hinterfragen und neu denken. Andere, uns entsprechende Weisen der Sterbebegleitung, des eigenen Sterbens, des Trauerns und Bestattens entwickeln und anbieten.
Toll finden wir einen offen Geburtsraum für alle – ein Geburtshaus in klein für selbstbestimmtes Gebären. Und die räumliche Möglichkeit für Sterbende die nicht Teil der Gemeinschaft waren und deren Angehörige in angenehmer Umgebung den letzten Weg miteinander zu gehen.
Zu Geburtsraum und Sterbebegleitung entstehen nach und nach weitere Pläne.
LernOrt
Kulturelle Teilhabe und inklusive, planetenfreundliche und bewegte Bildungsarbeit. Wir wünschen uns einen natürlichen LernOrt für jung bis alt, der auch allgemeiner Begegnungsraum werden kann. Vielleicht in Form von einer offenen Bibliothek mit Malort, Musikangebot, Teestube und Vorlese-und-Geschichten-erzähl-Tagen. Die Idee ist einen Rahmen für alle zu schaffen, in dem außerschulisch kleine Projekte entstehen und mit dem Wissen der Mitwirkenden analog verwirklicht werden können.
Zum LernOrt entsteht nach und nach ein weiterer Plan.
Unterstützungsbedarfe / Inklusion
Wir wollen zu Teilhabe und Vielfalt beitragen und Unterstützungsbedarfe möglichst erfüllen. Dazu gehören niedrigschwellige Angebote und Barrierenabbau vor Ort und in der Umgebung. Uns ist bewusst, dass es eine Ausgewogenheit zwischen Bedarf und Kraft für Unterstützung braucht, sowie einen „Puffer“ für Unvorhergesehenes (z.B. Unfall, Erkrankung, Abwesenheit).
Pflegebedarfe und Begleitung junger und alter Menschen werden gleichnamig in die Gestaltung des Alltags und Urlaubs eingebunden.
Entschleunigung
Auch wenn uns „der Kapitalismus gelehrt hat“ tätig sein zu müssen und in einer Gemeinschaft immer was zu tun ist, wollen wir am liebsten angelehnt an den Naturkreislauf genügend Ruhe- und Erholungszeiten mitdenken lernen und einhalten.
Kreislauf
Wie wäre es den einfachen Naturkreislauf als Bild zu nutzen, um kollektive und individuelle Denk-und Handlungsweisen zu reflektieren.
Kann es gelingen innerhalb von Gemeinschaft zu regenerativer Kultur so für uns und andere beizutragen ? Vielleicht wird es möglich durch Hinsehen, Austausch und Nachspüren alltägliche Schritte & Prozesse z.B. mithilfe des Naturkreislaufes zu entschleunigen. Vielleicht ist es ein Schritt, den wir miteinander erproben können, um uns entgegen dem gelernten Konzept vom Kapitalismus zu wandeln, hin zu weniger ausbeutenden Verhaltensweisen / Prozessen. Dabei denken wir an die Möglichkeit „sich besser verorten zu lernen“ und so z.B. eigene Energiereserven besser einschätzen zu können.
siehe Beispielbild
Die Fragen „Wo stehst du gerade ?“ und „Was brauchst du jetzt?“
könnten von Zeit zu Zeit helfen sich im großen Ganzen zu orientieren und individuellen als auch kollektiven Wegen klarere Navigation geben.
Entscheidungen / Vereinbarungen
Mit Soziokratie & Konsens fühlen wir uns wohl. Mit Konsent wollen wir uns näher befassen, erlernen und ggf. Unterstützung aus bestehenden Projekten z.B. Ökodorf Sieben Linden einholen. Entscheidungsweisen sollen gemeinsam gefunden und vereinbart werden.
Gemeinsame Ökonomie
Ökonomische Ungerechtigkeiten innerhalb der Gruppe wollen wir ausgleichen. So, dass Grundbedürfnisse gedeckt werden und alle zumindest dieselben finanziellen Möglichkeiten haben.
Dazu gehört für uns das Erproben von gemeinsamer Einkommensökonomie und bei Gelingen auch gern die gemeinsame Vermögensökonomie.
Aus- und Fortbildungen und Aktivismus gehören für uns zu Grundbedürfnissen.
Wir finden solidarisches wirtschaften über den Hof hinaus, im Dorf und mit anderen Gemeinschaften zauberhaft.
Konsum
Wir leben schon lange im Überkonsum – materiell und immateriell.
Wir wünschen uns einen bewussten Umgang mit Materialien auf dem Hof und die Menge an Dingen zu hinterfragen – nicht horten, Kaputtes reparieren, Ungenutztes weitergeben oder umnutzen lernen.
Lasst uns gemeinsam ein sozial-ökologisches Maß für Grundbedürfnisse finden. Und was können wir darüber hinaus an (Luxus-) Konsum – auch Immaterielles wie Urlaub, Medien... – planetar und monetär vertreten?
Wir wollen uns lokal, regional, vegan/vegetarisch ernähren. Dazu gehören z.B. Anteile aus regionalen Solawis und die FoodCoop Groß Chüden.
Es wäre stimmig für uns tierische Produkte wie Käse und Eier besonders wertschätzend zu konsumieren.
Finanzen
Wir wissen, dass unsere Ideen und Ansprüche nicht nur ideelle, sondern auch höhere finanzielle Beträge einfordert. Und zum Glück haben wir in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit diversen Förderungen gemacht.
Für pädagogisches Arbeiten als auch das Wohnen mit allen Generationen, inklusive bauliche Maßnahmen, den Gartenbaubetrieb möchten wir gern öffentliche Gelder, Stiftungszuschüsse hinzuholen als auch Direktkredite annehmen.
Vernetzung & Welt
Wichtig ist uns der Austausch und das Zusammenwirken mit den Menschen im Dorf und der näheren Umgebung. Der Hof soll ein freundlicher, einladender Ort sein.
Wir wollen politisch aktiv sein und uns in Gruppen vor Ort einbringen.
Wichtig sind uns hierbei Globale Gerechtigkeit, Queer-awareness und -unterstützung, Agrarwende, freie Bildung (Schulkritik), Kultur, Hierarchieabbau, Inklusion, Gleichberechtigung, Verkehrswende ... (in der Reihenfolge liegt keine Wertung).
Gibt es keine Gruppe zu diesen Themen in der Nähe wollen wir nach Kräften selbst etwas auf die Beine stellen.
Womit wir uns nicht wohl fühlen
Rededominanz
Hierarchie
Esoterik
rauchen und viel Alkoholkonsum
uneingeschränkte WLAN-Nutzung
Autobesitz als Einzelperson
Inspiration
Wir haben anhand des KOMMUJA SELBSTVERSTÄNDNISSES (www.kommuja.de) eine Zusammenfassung von Wertevorstellungen für das Zusammenleben formuliert.
Dieser Text ist fast ganz von Kommuja übernommen und an wenigen Stellen inhaltlich so geändert, dass er uns mehr entspricht.
Wir danken dem Kommujanetzwerk für die Inspiration !
Mit dem Leben in der Kommune versuchen wir uns unseren Utopien zu nähern. Dabei sehen wir Gemeinschaft als Zweck und Selbstzweck.
Wir sind von libertären, emanzipatorischen, solidarischen und ökologischen Ideen inspiriert.
Wir wollen ein gleichberechtigtes Miteinander, Machtstrukturen lehnen wir ab.
Wir streben strukturelle Gleichberechtigung an, diskriminierende Strukturen sollen aufgedeckt und verändert werden.
Wir bemühen uns um Überschaubarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit aller gemeinschaftlichen Vorgänge. Wir entscheiden im Konsensprinzip, um Lösungen zu finden, die von allen getragen werden können.
Wichtig ist uns, dass sich die Menschen in der Kommune weiter entwickeln können und eine grundsätzliche Bereitschaft zur Auseinandersetzung, zur Mitteilung und Teilnahme am Gruppengeschehen haben. Die Grundidee unseres Zusammenlebens beinhaltet die direkte Kommunikation, wir wollen Konflikte und Differenzen nicht über Strukturen lösen und wollen achtsam miteinander umgehen.
Wir versuchen Kindern einen Raum zu öffnen, in dem sie sich entsprechend ihren Neigungen und Geschwindigkeiten entwickeln und entfalten, und sich eigenständig weitere Bezugspersonen wählen können.
Verschiedene sexuelle Orientierungen und unterschiedlichste Beziehungsformen sind für uns selbstverständlich.
Wir wollen uns vom herrschenden Verrechnungs- und Besitzstandsdenken lösen.
Wir wollen solidarisch wirtschaften, z.B. in dem wir in eine gemeinsame Kasse für alle haben, aus der wir nach persönlichen Bedürfnissen entnehmen. Dabei hinterfragen wir unsere Konsumgewohnheiten und schaffen Zeit und Raum für menschliche Begegnung.
Da Privateigentum von Kapital, Immobilien und Produktionsmitteln zu Machtgefälle und Abhängigkeiten führt, soll unsere Kommune auf Gemeineigentum beruhen.
Wir wollen Menschen nicht über Leistung definieren. Wir versuchen uns von fremdbestimmter Arbeit lösen. Wir bevorzugen kollektives und selbstbestimmtes wirken. Wir wollen uns mit anderen Kommunen vernetzen im gegenseitigen Unterstützten, persönlichen Austausch von Wissen, Waren und Arbeit.
Wir wollen positiv verändernd in die Gesellschaft wirken.
Dazu tragen wir bereits in gewissem Maße durch unsere alternative Lebensweise bei. Fernziel sind egalitäre (freiheitliche und gleichberechtigte) Strukturen, die ein emanzipatorisches, solidarisches und ökologisches Leben möglich machen. Wir setzen damit ein Zeichen gegen eine zunehmende Vereinzelung in einer stark auf Konsum, Kauf und Naturzerstörung ausgerichteten Gesellschaft und für ein freundliches Miteinander und Teilen.
Wir sehen die „12 Kriterien für Gemeinschaftsbildung“
von Eva Stützel als sinnstiftend und hilfreich an. Herzlichen Dank dafür.
der Welt als Lernende begegnen
Alles, was mir begegnet, auch wenn es schmerzhaft ist, kann mich auf meinem
Lernweg weiterbringen.
Selbsterkenntnis
Die eigenen „Knöpfchen“ kennen. Die eigenen Schwächen kennen und nicht
verstecken.
Selbstverantwortung
Ich bin weitgehend selbstverantwortlich für das, was mir geschieht. Ich kann mein
Leben, und alles, was mir begegnet, nur selber verändern, und nicht erwarten, dass
Andere das für mich übernehmen.
Bewusstes Fühlen
Verantwortungsübernahme für meine Gefühle und Erforschen der Hintergründe:
Warum reagiere ich so? Was will mir das sagen? Was kann ich lernen? Gefühle und
alte emotionale Ladungen auseinanderhalten.
Interesse am Menschen
Wirkliches Interesse an der Vielfalt und Gemeinsamkeit der menschlichen
Erfahrungen. Erkennen, dass ich in der Begegnung mit Anderen viel über mich und
die Welt lernen kann.
Positives Menschenbild
Wohlwollen und Vertrauen. Die Grundhaltung, dass es okay ist, dass jede*r stets versucht, den besten Weg zu finden, um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
Keine bösartige Motivation unterstellen.
Anerkennen subjektiver Realitäten
Akzeptieren, dass die Realität aus unterschiedlichen Blickwinkeln unterschiedlich aussieht. Suche nach Verständigung statt Suche nach „Recht haben“.
Synergie statt Konkurrenz
Aussteigen aus dem Konkurrenzdenken und Suchen nach Win-Win-Lösungen, in denen
beide Seiten gewinnen können. Gegenseitige Unterstützung statt Konkurrenz.
Bewusstsein über Stressreaktionen
Anerkennen, dass in angespannten Situationen zunächst Entspannung
geschaffen werden muss, bevor etwas auf der Sachebene geklärt werden kann.
Offenheit für Feedback, Fehlerkultur
Bewusste Offenheit für Feedback: Sowohl das Annehmen von Feedback von Anderen,
wie das ehrliche Geben von Feedback. Fehler als Lernchance willkommen heißen
statt zu verurteilen.
Offenheit, über persönliche Themen zu sprechen
Kommunikation über Aspekte, über die man nicht selbstverständlich spricht, schafft
Vertrauen.
Bewusster Umgang mit Rollen und Privilegien
Bewusstes Anschauen der Implikationen von Rollen, Privilegien, Macht und Rang.
Das Ziel ist dabei, möglichst viele Menschen in ihre Kraft zu bringen.
H O F
Besitz versus Eigentum
Wir wollen rechtlich sicherstellen, dass Hof, Grundstück und ggf. Lansd auf alle Zeit nicht auf dem Immobilenmarkt der Spekulation geraten.
Lage
2–6 km zum nächsten Bahnhof (Fleetmark, Pretzier, Salzwedel, Schnega )
Sehr gerne mit großem Grundstück ab 3000 m².
Mit Aussicht auf Flächenzukauf / Pacht direkt dran, oder nahe bei.
Wassernähe. Nähe zur Schule in Depekolk.
Bauen
Strukturen sollen möglichst barrierefrei gestaltet werden.
Richtig gut ist es, wenn das Haus kompostierbar ist : )
Neu bauen nur auf schon versiegeltem Boden.
Lehmbau / Kalkanstrich / plastik- und chemikalienfrei / Materialien wiederverwenden / Strohballenbau / lokale, regionale natürliche Materialien
Räume
Wir wünschen einen freundlichen Raum für Geburten und Ankommen im Leben. Und einen freundlichen Raum zum Sterben, Trauern und Abschied nehmen. Beide Räume um das Leben zu feiern.
Eine große Küche und Platz um mit Vielen zu schnibbeln und zu speisen.
Gemeinsame Raumnutzung, individuelle Wohnraumgestaltung, -einheiten / teilweise FuWo-Strukturen (Funktionales Wohnen) integrieren ?
Gut organisierte Werkstätten und Lagerräume u.A. für Lebensmittel und Haltbarmachung.
N A T Ü R L I C H E R E S S O U R C E N
Boden und Garten(bau)
Wir brauchen die Argarwende und mehr Ökolandbau. Wir streben Freikauf von land- (und forst-) wirtschaftlichen Flächen an um sie der Spekulation zu entziehen und dauerhaft ökologischen und sozialen Zielen zu widmen (Ackersyndikat).
Wo es uns möglich ist entsiegeln wir Boden. Neubauten und Bauwägen stellen wir nur auf schon versiegelten Boden.
Schön wäre eine sozialökologische kollektive Gärtnerei am Hof.
Hierzu entsteht nach und nach ein weiterer Plan.
Stichworte:
° ein Betrieb bei dem Menschen mitwirken können, die nicht Teil der Lebensgemeinschaft sind
° auskömmliches, nicht ausbeutendes ökologisches wirtschaften
° Dauerkulturen (Stauden, Beerensträucher, Nuss- und Obstbäume)
° indigene Flora zur Unterstützung der Wildtiere mit Nahrung und Unterschlupf
° kein Plastik in der Landschaft
° Heckenpflanzung, Habitate schaffen: Steinhaufen, Totholz, Lehm-, Sand- und Wasserstellen ...
Wasser
Wir schätzen das Wasser sehr und wollen wirklich keine krassen Chemikalien (herkömmliche Spül-, Wasch- und Reinigungsmittel, Färbungen, Farben) verwenden / ins Wasser kippen.
Wie können wir im Alltag Wasser sparen ?
Z.B. Trockentoiletten / Kompostklos, Brauchwassernutzung, Zisterne, Pflanzenklärbecken
Energie
Wie viel Strom- und Wärmeverbrauch ist genug ? Welche Menge ist unnötig zu erzeugen und zu verbrauchen ? Uns liegt daran den individuellen Energiebedarf, als auch den der Gemeinschaft regelmäßig zu reflektieren. Wir brauchen ein Bewusstsein für die Zusammenhänge von Energieerzeugung und -verbrauch und deren Wirkung auf das planetare System. Wie können wir vor Ort unseren Energiebedarf mit einfachen Mitteln (teilweise) decken ?
M O B I L I T Ä T
inklusive soziale Verkehrswende
Wir hoffen auf eine Welt ohne Autos und wünschen uns sinnvollen ÖPNV und flotte Fahrradstraßen. Bewusst sind wir auf der Suche nach einen Wohnort, der eine locker schaffbare Distanz zu Bahnstation und ÖPNV bietet.
Wir stellen Mobilitätsgewohnheiten in Frage und fordern Mobilitätszwang aufzulösen. Wir unterstützen das Konzept der „kurzen Wege“. Das bedeutet, dass die Dinge des täglichen Bedarfs (Dorfschule, Einkaufsmöglichkeiten, ärztl. Versorgung, Post, Freizeitangebote ...) im Umkreis zur Verfügung stehen, bzw. erschaffen oder erhalten werden.
Wir wollen eine Lastenradstruktur für die Bedarfe der Gemeinschaft aufbauen und uns bedürfnisorientiert ohne Autos organisieren wo es nur geht.
Wir fordern die Wiederinbetriebnahme stillgelegter Bahnstrecken und den Nulltarif für Bus und Bahn. Wir wollen uns für Barrierenabbau in der Mobilität einsetzen – jenseits von Autoverkehr.